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THUNERSEESPIELE 2016 28. JUNI 2016

Marilyn Monroe hätte ihre Freude

 

Bevor die Musicalstars ab dem 13. Juli den Applaus ernten, gehört die Seebühne den Bühnenbildnern und -bauern. Ein Blick über die Schultern des Kreativteams von «Sugar – Manche mögen’s heiss».

 

von Nora Devenish

 

Bühnenbildnerin Marlen von Heydenaber und Plastiker Manfred Sijtsma wollen sich mit ihren Monumenten kein Denkmal setzen.

Bühnenbildnerin Marlen von Heydenaber und Plastiker Manfred Sijtsma wollen sich mit ihren Monumenten kein Denkmal setzen.Fotos: Ueli von Allmen

Wäre Marilyn Monroe noch am Leben, feierte sie dieses Jahr ihren 90. Geburtstag. Für die Thuner Musicalmacher unter der Regie von Werner Bauer Grund genug, vom 13. Juli bis zum 26. August einen grossen Klassiker aufzuführen: «Sugar – Manche mögen’s heiss». Als ob Eiger, Mönch und Jungfrau nicht schon genug atemberaubende Kulisse bieten, verwandelt sich die Seebühne unter dem wachsamen Auge von Bühnenbildnerin Marlen von Heydenaber seit einigen Wochen in eine Welt im 1920er-Chic. Herzstück ist eine überdimensionale Muschel, kreiert und plastisch umgesetzt vom Berner Plastiker Manfred Sijtsma.

 

Vom 13. Juli bis 26. August schwebt eine riesige Muschel über dem Thunersee.

Vom 13. Juli bis 26. August schwebt eine riesige Muschel über dem Thunersee.
Das Herzstück der diesjährigen Seebühne ist aus dreissig Blöcken Styropor hergestellt.

Das Herzstück der diesjährigen Seebühne ist aus dreissig Blöcken Styropor hergestellt.
Für Eyecatcher bekannt

Das Spektrum des gebürtigen Berliners Manfred Sijtsma reicht vom klitzekleinen 3D-Modell bis zur Grossplastik, von der klassischen Bildhauerei bis zu moderner Abgusstechnik, vom geschnitzten Ornament bis zur Kostümplastik, vom Dummy über Eventdekorationen und Prototypen bis hin zu Special-Effects. Es gibt nichts, das der Plastiker nicht wiedergeben kann. Regelmässig liefert er Theater-, Film-, Fernseh- und Eventproduktionen in der Schweiz und im Ausland Bühnenrequisiten – die Eyecatcher. Bereits 2014 manufaktierte Manfred Sijtsma eine 9,5 Meter hohe Tutanchamun Maske für die Aïda Produktion am Thunersee. Dieses Jahr stellte er für «Sugar – Manche mögen’s heiss» in seinem Atelier in Bern und den Vidmarhallen im Liebefeld eine rund 13,5 mal 8,5 Meter grosse Muschel aus Styropor her. Die Idee hierfür lieferte ihm Bühnenbildnerin Marlen von Heydenaber. Da das Musical grösstenteils in Miami und somit am Wasser spielt, war es ihr wichtig, diesem Element mit dem Symbol der Muschel eine übergeordnete Rolle zu geben. Die Münchnerin ist zum ersten Mal für die Thunerseespiele tätig: «Als der Anruf von Regisseur Werner Bauer mit der Anfrage kam, zögerte ich keine Minute.» Für eine Bühnenbildnerin sei diese Produktion ein Geschenk. Von Heydenaber wollte eine eigene Welt für Sugar kreieren. «Diese sollte nicht realistisch, sondern eher märchenhaft sein, die Ambivalenz zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zerfall der 1920er-Jahre aber durchaus darstellen.»

 

Die Herstellung der Muschel dauerte mehrere Monate, zusammengefügt wird sie in wenigen Tagen.

Die Herstellung der Muschel dauerte mehrere Monate, zusammengefügt wird sie in wenigen Tagen.
Damit die Konstruktion wind- und wetterfest ist, wird sie mit Bambus- und Metallstäben zusammengehalten und gestützt.

Damit die Konstruktion wind- und wetterfest ist, wird sie mit Bambus- und Metallstäben zusammengehalten und gestützt.
Wind- und wetterfest

Sijtsmas’ Konstruktionen entstehen in sorgfältiger Handarbeit. Das Ausgangsmaterial sind vier Meter grosse Styroporblöcke, die dann mithilfe diverser Werkzeuge und einem heissen Draht zurechtgeschnitten, anschliessend geschliffen, mit Kunststoff oder Putz beschichtet und bemalt werden. Die fertigen Teile werden schliesslich zusammengefügt und befestigt, damit sie Wind und Wetter über dem Thunersee standhalten. Die gesamte Muschelkonstruktion wiegt um die 400 Kilogramm. Akribische Planung ist die Voraussetzung, damit die Rechnung aufgeht und, um mit Mitbewerbern mitzuhalten. Schliesslich habe man als Bühnenbildbauer auch immer den Druck aus dem Euroland und dem Ostblock im Rücken, so Sijtsma. Vielerorts greifen grosse Schweizer Theaterproduktionen auf ausländische Werkstätten zurück. Den Thunerseespielen ist es jedoch gelungen, für alle Bühnenelemente Schweizer Produzenten zu finden.

 

Seit über dreissig Jahren versorgt Manfred Sijtsma die Schweizer Bühnen mit seinen Konstruktionen.

Seit über dreissig Jahren versorgt Manfred Sijtsma die Schweizer Bühnen mit seinen Konstruktionen.
Auch «kleinere» Requisiten auf der Thuner Seebühne, wie dieses Auto, tragen Sijtsma' Handschrift.

Auch «kleinere» Requisiten auf der Thuner Seebühne, wie dieses Auto, tragen Sijtsma’ Handschrift.
Der Künstler im Hintergrund

Manfred Sijtsma arbeitet meist auf der Grundlage von Vorgaben: «Die künstlerische Freiheit ist beim Theater immer relativ. Bühnenbau ist auch Teamarbeit. Letztendlich bin ich derjenige, der die Visionen umsetzt.» Vom Arbeitsaufwand her ist die Riesenmuschel über dem Thunersee etwas vom Grössten, das er je hergestellt hat. Während vier Monaten waren er und sein Team praktisch jeden Tag an die zehn Stunden mit der Konzeption und Produktion beschäftigt. Der Aufbau dauert rund eine Woche. Was danach mit dem Kunstwerk geschieht, weiss er nicht. Letztendlich sei dies für ihn ein Auftrag. «Nachhaltigkeit ist immer noch eine Frage des Preises. Des Weiteren würden zu viele Vorgaben das Konzept einer Produktion dieser Dimension zu sehr beeinflussen und beeinträchtigen», so der Plastiker. Bis auf ein paar wenige Male, wo die Werke nach Aufführung einem anderen Zweck zugeführt werden konnten, wurden seine Arbeiten meist nach Gebrauch zerstört und entsorgt. Der Künstler bedauert dies sehr, aber: «Es wäre ja noch schöner, wenn ich mir mit meinen Monumenten jedes Mal ein Denkmal setzen möchte.»

 

Sämtliche Bühnenelemente der diesjährigen Thunerseespiele werden von Schweizer Produzenten gefertigt.

S

"Der Pharao vom Thunersee" - Der Bund

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Testimonial Sept. 2013

Die Zusammenarbeit mit Manfred ist äusserst angenehm. Er arbeitet schnell, zuverlässig und genau. Auch aussergewöhnliche Ideen setzt er mit bisweilen unkonventionellen Lösungen professionell um. Dabei ist er sich auch für kleinere Aufträge nicht zu schade.

Ich freue mich auf weitere gemeinsame Projekte mit  ARTE FACT.

Liebe Grüsse
Remo

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REMO UBEZIO PHOTOGRAPHY
www.ubezio.com

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Newsletter SRF, Zitate

The_Voice_Hand«The Voice of Switzerland» – Die Hand
Unübersehbar steht das Visual von «The Voice of Switzerland» seit kurzem am Empfang von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und heisst Mitarbeiter und Besucher willkommen. Riesig und mächtig weist die unverkennbare Victory-Plastik auf das Mega-Spektakel hin, das schon bald die ganze Schweiz in seinen Bann ziehen wird: «The Voice of Switzerland»!…

….Keine Idee zu abwegig oder zu komplex, als dass Manfred Sijtsma sie nicht in ein 3D-Objekt umsetzen könnte. Sollte es einmal ein sehr ausgefallenes Kunstwerk sein, baut sich Manfred ein Modell um Konstruktionsweise, Statikproblematik und Materialisierung genauer unter die Lupe zu nehmen. Und Spass machts ja sowieso erst so richtig, wenn es keinen konkreten Plan gibt, sondern intensivste Tüftelarbeit angesagt ist, fügt er an.

Exaktes Augenmass gefragt

Nicht Tüfteln, sondern exaktes Augenmass war bei der «The Voice»-Hand die Herausforderung. Die Hand musste genauso aussehen, wie in jeder anderen «The Voice»-Sendungen weltweit….

….So trotzt die über vier Meter grosse Hand jetzt noch Wind und Wetter am Leutschenbach, bis sie ab dem 26. Januar in Kreuzlingen bei «The Voice of Switzerland» mitten im hochemotionalen und äusserst spannenden Geschehen stehen wird.

Text: Ladina Engler, SRF Gestaltung
Bilder: SR
Januar 2013

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betr: Positivkernmodell

Spiez, den 12. Februar 2013

Besten Dank für die gelungene Arbeit mit diesen grossen Teilen. Ohne Ihren wertvollen Beitrag für die Laminierformen hätten wir den Auftrag nicht realisiern können. Für uns war die Fertigung dieser Flugzeugattrappen auch Neuland und eine Art Abenteuer. Dank unserer intensiven Zusammernarbeit haben wir die Erwartungen unseres Kunden weit übertroffen.

Robert Allenbach
Teamleiter Kunststoffbau

Colasit AG
3700 Spiez

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St. Gallen, den 5.12.2012

Die Muscheln sind gut angekommen…
Anbei einige Fotos.

Vielen Dank, für die gelungene Arbeit.

Herzliche Grüsse,
Jürg Hildebrand

Creativatelier GmbH
Bogenstrasse 7b
9000 St.Gallen

www.creativatelier.ch

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Bern, 15.5.2012

Hallo Manfred

Vielen Dank für die ausgezeichnete Arbeit und die grosse Flexibilität. Unser „Oscar“ ist ein Erfolg und war ein Eyecatcher an der vergangenen BEA. Das Kostüm ist sehr gut tragbar und unverwechselbar.

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Viele Grüsse
Sonja

Sonja Kramer
Kommunikationsmanagerin

BKW FMB Energie AG/SA
Energie Vertrieb
Viktoriaplatz 2
3000 Bern 25
Telefon + 41 31 330 56 57
Fax + 41 31 330 58 33
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Bern, den 16.4.2012

Guten Tag Herr Sijtsma

Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit! Das Kostüm unseres netten Schreckens, der Pinkie Palme, ist ein voller Erfolg. Der Wiedererkennungswert zu unserer Kampagne ist unverkennbar und ein Hingucker auf jeder Party. Zudem sind die Kundenreaktionen vor Ort durchgehend positiv. Das mit viel Liebe zum Detail gefertigte Kostüm ist auch für die Promoterin gut tragbar.

Freundliche Grüsse

Patricia Bär
Product Managerin MOONLINER

Nachtliniengesellschaft NLG / MOONLINER
c/o BERNMOBIL

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guten tag herr sijtsma

ein grosses dankeschön an sie und ihrem team für ihren einsatz am samstag abend. nicht nur ich, sonder auch unsere agentur sowie der kunde sind von der nase begeistert. diese wird übrigends schon fleissig von passanten und turisten fotografiert. die nase ist sehr hochwertig und macht unter der dem engel von niki de saint phalle einen guten eindruck. heute morgen ist auch schon das erste foto im 20 minuten erschienen:

link zum arktikel: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Taschentuch-Hersteller-wirbt-mit-Riesen-Nase-29825794

…….in der zwischenzeit grüsse ich sie aus unserer ideenfabrik und wünsche eine erfolgreiche woche.

mit begeisterung

loredana de luca
beratung

face
ag für kommunikationsdesign
8500 frauenfeld

frauenfeld 18.10.2010
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Guten Tag Herr Sijtsma
Gerne möchte ich Ihnen noch meine Rückmeldungen betreffend unserem Kostüm Mus Musculus geben. Wir waren bereits am CH-Volleyball-Cupfinal in Bern und letztes Wochenende am Autosalon in Genf. Nach Aussagen der Personen, die im Kostüm steckten ist es tatsächlich viel besser wie das alte Kostüm. Man sieht sehr gut und kann sich entsprechend gut auch darin bewegen. Die Artisten waren damit sehr zufrieden. Von mir aus auch noch einmal ganz herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
Freundliche Grüsse

Margot Kunz-Schläfli
Sport Events Gstaad GmbH, 16.3.2010

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